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Die Restmüllanalyse wird im Auftrag des Landes Niederösterreich durchgeführt und erfolgt alle fünf Jahre. Sie gibt ein aktuelles, umfassendes Bild darüber, welche Abfallfraktionen im Restmüll enthalten sind, wo Fehlwürfe auftreten und in welchen Bereichen noch Potenziale für Abfallvermeidung und eine bessere Abfalltrennung bestehen.
Die Ergebnisse der Restmüllanalyse 2025 machen deutlich, in welchen Bereichen Niederösterreich bereits wichtige Fortschritte erzielt hat und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht.
Die zentralen Erkenntnisse finden Sie im folgenden Überblick:
Vermeidbare Lebensmittelabfälle
sind Lebensmittel, die beim Wegwerfen noch essbar sind oder es bei rechtzeitiger Verwendung noch gewesen wären.
Zum Beispiel schrumpelige Gurken, Joghurt nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums, Reste von Beilagen wie Reis oder Nudeln, trocken gewordenes Brot oder das letzte Pizzastück vom Vortag.
Nicht vermeidbare Lebensmittelabfälle:
Das sind Teile von Lebensmitteln, die beim Kochen oder Zubereiten üblicherweise nicht gegessen werden.
Zum Beispiel Eierschalen, Gemüseschalen, Apfelgehäuse oder Fischgräten.
Organik:
Das sind hauptsächlich Gartenabfälle.
Zum Beispiel Gras, Äste, Laub, Strauch- und Grünschnitt, Schnittblumen, Topfpflanzen (ohne Topf)
In den Wertstoffen steckt noch viel Verwertbares drinnen. Richtig getrennt können Papierfasern bis zu achtmal recycelt werden und zu neuen Produkten wie Zeitungen, Toilettenpapier oder Tragetaschen verarbeitet werden. Kunststoff-, Metall- und Aluminiumverpackungen lassen sich durch moderne Sortieranlagen effizient trennen und recyceln. So bleiben Materialien im Kreislauf, statt im Müll zu enden. Und sortenreines Altglas kann zu neuem Glas werden. Hier ist es besonders wichtig, nach Farben zu trennen. Schon eine kleine Menge buntes Glas stört im Weißglas den Recyclingprozess und macht ganze Chargen unbrauchbar.
Leider finden sich Gerätebatterien wie klassische lose Konsumbatterien bis hin zu Lithium-Ionen-Akkus, wie in Handys und Werkzeugen enthalten, im Restmüll. Auch Stromspeicher und Batterien von Fahrzeugen wurden gefunden. Jeder dieser Fehlwürfe ist brandgefährlich: Batterien können sich entzünden und Brände in Müllfahrzeugen oder Anlagen auslösen. Deshalb gehören sie keinesfalls in den Restmüll, sondern in die dafür vorgesehenen Sammelstellen.
Benutzte Taschentücher, Servietten, Küchenrolle, Feuchttücher, Windeln, Binden, Tampons und Wattestäbchen sind typische Einwegprodukte des Alltags die auch in den Restmüll gehören. Aber es gibt längst nachhaltige Alternativen wie waschbare Abschminkpads, wiederverwendbare Menstruationsprodukte oder Mehrwegwindeln. Wer bewusst wählt, kann Müll vermeiden, ohne auf Komfort oder Hygiene zu verzichten.
16.4 kg/EW
20.6 kg/EW
8.2 kg/EW
10.4 kg/EW
4.5 kg/EW
2.6 kg/EW
3.6 kg/EW
1.4 kg/EW
7.9 kg/EW
1.127 kg/EW
0.136 kg/EW
0.302 kg/EW
19 kg/EW
22.4 kg/EW
13.133 kg/EW
4.445 kg/EW
Es handelt sich um gerundete Zahlen.
EW = Einwohner | NVP = Nicht-Verpackung
Das sind Lebensmittel, die beim Wegwerfen noch essbar sind oder es bei rechtzeitiger Verwendung noch gewesen wären. Zum Beispiel schrumpelige Gurken, Joghurt nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums, Reste von Beilagen wie Reis oder Nudeln, trocken gewordenes Brot oder das letzte Pizzastück vom Vortag.
Das sind Teile von Lebensmitteln, die beim Kochen oder Zubereiten üblicherweise nicht gegessen werden. Zum Beispiel Eierschalen, Gemüseschalen, Apfelgehäuse oder Fischgräten.
Dazu zählen: Gartenabfälle, Gras, Äste, Laub, Strauch- und Grünschnitt, Schnittblumen, Topfpflanzen (ohne Topf)
Mit der Kampagne „Tatort Tonne“ setzen die NÖ Umweltverbände einen ersten klaren Schritt für mehr Bewusstsein im Umgang mit Lebensmitteln. Ein gemeinsamer Aufruf, Lebensmittelverschwendung entschieden entgegenzutreten, denn ein durchschnittlicher Haushalt in Niederösterreich entsorgt pro Jahr noch genießbare Lebensmittel im Gegenwert von rund 500 Euro über den Restmüll.
Auch im Bereich der Hygieneartikel zählt jede Konsumentscheidung. Obwohl es längst Alternativen wie wiederverwendbare Menstruationsprodukte oder waschbare Abschminkpads gibt, greifen viele weiterhin zu Einwegprodukten. Diese sind zwar im Restmüll korrekt entsorgt, aber dennoch vermeidbar. Mit bewusster Wahl lassen sich Abfälle reduzieren, ohne auf Komfort oder Hygiene zu verzichten.
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